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MUSIK FÜR ALLE.
ALLE FÜR MUSIK.

Ein COMMUNITY-MUSIC-PROJEKT

von Jessika Köbele

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Im Rahmen meines Master-Projektsemesters entwickelte ich das inklusive Musikprojekt „Musik für alle. Alle für Musik“. Ziel war es, musikalische Teilhabe für Menschen mit Behinderung und andere marginalisierte Gruppen in ihrem gewohnten Umfeld zu ermöglichen – barrierefrei, niedrigschwellig und gemeinschaftlich.
Statt die Menschen zu einem Kulturort einzuladen, brachte  ich die Musik in die Lebensräume der Menschen, z. B. in soziale Einrichtungen und Wohngemeinschaften. Es war mir wichtig, dass alle Menschen teilnehmen können, ungehindert von möglichen Barrieren wie z. B. dem Weg zum Kulturort. Zudem sollen alle mitmachen können, ungehindert von musikalischer Vorerfahrung, Mobilität, sozialer Situation oder psychischer Erkrankung.


Kooperationen entstanden mit sozialen Trägern wie: 

  • „Gemeinsam leben lernen e.V.“ – inklusiv Wohnen für Studierende und Menschen mit Behinderung

  • „Lebensplätze“ des Evangelischen Hilfswerks – Einrichtung für ehemals obdachlose Frauen mit psychischen Erkrankungen und/oder Suchtmittelabhängigkeit
     

Die Frauen der Lebensplätze kannte ich bereits durch meine langjährige Tätigkeit im Nachtdienst der Einrichtung und konnte dadurch ein Vertrauensverhältnis aufbauen.​

​Gesellschaftliche Ziele

  • Inklusive musikalische Teilhabe ermöglichen

  • Inklusion und kulturelle Partizipation fördern

  • Auf Hürden aufmerksam machen

  • Nachbarschaftliche Vernetzung stärken

 

Soziale Ziele

  • Selbstbewusstsein stärken

  • Kreativität und Fantasie fördern

  • Gemeinschaft und Zusammenhalt erlebbar machen

  • Einsamkeit entgegenwirken

  • Wir-Gefühl stärken

 

Musikalische Ziele

  • Musik mit Alltagsgegenständen, Rhythmus, Klang & musikalische Grundlagen spielerisch erfahren

  • Aufeinander hören & gemeinsam musizieren

  • Musik bewusst erleben, reflektieren & teilen

Auch in meiner Masterarbeit setzte ich mich mit dem Thema „Barrieren kultureller Teilhabe von Menschen mit Behinderung – in München“ auf wissenschaftlicher Ebene auseinander. Aufgrund der großen Nachfrage und positiven Rückmeldungen der Teilnehmer*innen wurde das Projekt über das Semester hinaus weitergeführt.

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